Vor Kurzem traf der Vorstand der European Health and Fitness Association (EHFA) zu einer Sitzung zusammen, in der über die Qualitätsstandards der Fitnessbranche in der Europäischen Union diskutiert wurde. Unter dem Motto „Qualitätsmanagement und -sicherung“ standen somit das Nationale Trainerregister, die DIN-Norm für Fitness-Studios und auch die politische Aktivität der EU auf der Agenda.
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v. l.: Vorstandsmitglieder Harm Tegelaars, Paul Eigenmann, Birgit Schwarze, Herman Rutgers und Cliff Collins in Brüssel |
Mit von der Partie waren u. a. Harm Tegelaars, Präsident EHFA, Herman Rutgers, Generalsekretär EHFA, Cliff Collins, Englisches Trainerregister (ereps), Birgit Schwarze, Präsidentin DSSV, und Paul Eigenmann, Geschäftsführer der Zertifizierungsstelle für das Gütesiegel Qualitop (QualiCert). Eigenmann wurde im Rahmen der Sitzung vom Vorstand zum Vorsitzenden des Fachbereichs Qualitätsmanagement bei der EHFA ernannt als Berater wurde auch Refit Kamberovic, Geschäftsführer DSSV, zum Meeting geladen.
Das Trainerregister wurde bisher in Deutschland und England erfolgreich eingeführt in der Bundesrepublik wird die Bedeutung des Registers aktuell immer größer. Immer mehr Trainer, Bildungsinstitute und Fitness-Studios werden gelistet. Das Nationale Trainerregister sorgt für Transparenz durch eine neutrale und geprüfte Dokumentation von Qualifikationen und deren Einordnung in Qualifikationsstufen gemäss DQR (angelehnt an EQF) Kunden, Verbraucher, Arbeitgeber und Kostenträger erhalten so Informationen über die Qualifikation von Mitarbeitern in Unternehmen.
Auch die DIN-Norm für Fitness-Studios, die im Jahr 2011 in Deutschland in Kraft treten soll, hat für die EU eine wichtige Bedeutung. Eine DIN-Norm schafft eine einheitliche Basis zur Kennzeichnung von Fitness-Studios, welche akzeptierte und nach den neuesten Erkenntnissen von Wissenschaft und Technik formulierte Regulierungen einhalten. Dies ist eine wesentliche Grundlage für Transparenz. Zudem ist sie für jedes Studio auch eine Art Orientierungshilfe für die eigene Struktur und das eigene Dienstleistungsangebot. Und schließlich führt die Einhaltung einer Norm auch zu einer erheblichen Rechtssicherheit gerade in einem bisher nicht regulierten Markt. Der Vorsitzende im DIN-Institut ist Paul Eigenmann.





