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Management
Liquiditätskrise in der Fitnessbranche?

Trotz Wirtschafts- und Bankenkrise ist die gesamte Branche deutlich gewachsen. Auch die Prognosen für 2009 sind gut. Laut der Eckdatenstudie 2008, die vom DSSV e. V. herausgegeben wird, trainieren rund sechs Millionen Deutsche in Fitness-Studios. Die Zahl der Mitglieder stieg im Jahr 2008 um etwa neun Prozent – der höchste Anstieg innerhalb der vergangenen fünf Jahre. Fitness ist wichtig, vor allem in Krisenzeiten. Die Arbeitsbelastung (und auch Stressbelastung) hat bei vielen Unternehmen in Deutschland in Krisenzeiten zugenommen, und da zahlt es sich aus, wenn Mann oder Frau körperlich fit ist.

Positiv ist, wenn mehr Kunden in die Clubs kommen. Denn dann wird auch bei den Herstellern, wie auf der FIBO 2009 festzustellen war, auch neues Equipment geordert. Eine unabhängige Konjunkturbefragung, die im Rahmen der Messe durchgeführt wurde, bescheinigte die Kauflust der Besucher: Gut 12 % der Fachbesucher erteilten bereits auf der Messe Aufträge in einer Größenordnung von mehr als 200.000 EUR, ein Viertel davon sogar von mehr als einer Million EUR.

Die Frage, die sich aber in den letzten Monaten immer häufiger gestellt hat, lautet: Wie wird das Equipment finanziert? Insgesamt circa 70 % der Herstellerumsätze werden über Leasing finanziert. Und da beginnt das Problem: Immer mehr Leasinggesellschaften sind nicht in der Lage, große Volumina zu finanzieren, da ihnen Refinanzierungsmittel seitens der großen Kapitalgeber fehlen. Vereinfacht ausgedrückt: Eine Leasinggesellschaft ist nichts anderes als ein Makler für Absatzfinanzierungen.

Was aber tun, fragen sich Hersteller und Leasinggesellschaften aktuell in der Fitnessbranche – denn ohne Finanzierungszusagen kein Equipment, und ohne Equipment keine Erweiterungen, Innovationen oder neue Konzepte für die Betreiber. Der eine oder andere Hersteller bietet daher – wahrscheinlich zeitlich begrenzt – Mietkaufmodelle an, oder ähnlich wie im Automobilmarkt: Heute kaufen – in einem Jahr bezahlen. Vielleicht kommen ja auch in naher Zukunft Fitnesshersteller mit eigenen Leasinggesellschaften auf den Markt, die neben dem Equipment die Finanzierung gleich mit anbieten.

Die Liquiditätslage zügig verbessern
Es gilt weiterhin das alte ungeschriebene Wirtschaftsgesetz: Liquidität geht vor Rentabilität. Denn wer nicht liquide ist, kann nicht finanzieren und damit auch nicht investieren. Das braucht die Fitnessbranche. Aber nicht nur die Gerätehersteller sind gefordert, sondern auch die Clubbetreiber, die ihre Liquiditätslage verbessern wollen, um investieren zu können. Was aber machen, wenn der Dispositionskredit bei der Bank am Limit ist oder sogar schon überzogen? Stille Reserven aktivieren. Wie das?

Viele Fitnessclubs haben Außenstände – z. B. verursacht durch Rücklastschriften von Mitgliedsbeiträgen, oder Zahlungsausfälle von mehreren Tausend EUR, die ihnen entweder gar nicht bewusst sind oder die nicht aktiv bearbeitet und zeitnah eingetrieben werden. Vielen Clubbetreibern ist das bearbeiten ihrer Außenstände mit Anschreiben, Mahnungen, etc. einfach lästig oder sie schieben diese unangenehmen Tätigkeiten auf die lange Bank.

Ein professionelles Beitragsmanagement hilft hier Forderungen einzuspielen, die die Liquiditätslage zügig verbessert und den Dispositionskredit runterfährt bzw. Spielraum für eventuelle Investitionen verschafft.
Da das nicht unbedingt die Kernkompetenz der Studiobetreiber ist, haben die Firmen magicLINE und KOHL KG das online-INKASSO entwickelt, bei dem über die magicLINE-Software automatisch die Rücklastschriften, aber auch Bar- und Überweisungszahler an den Inkassodienstleister KOHL KG weitergeleitet werden, der diese Forderungen professionell und zeitnah bearbeitet. Dem Clubbetreiber entstehen dabei keine Kosten und er entlastet damit seine Verwaltung.

Als Ergebnis für den Studiobetreiber verringern sich deutlich die Außenstände und der Kosten- und Verwaltungsaufwand für Rücklastschriften entfällt komplett. Dass dieses Konzept zur Liquiditätssteigerung funktioniert, können mittlerweile schon 700 Fitness-Clubs dokumentieren.

Zudem ist das ein wichtiges Signal für die Hausbank, dass man ein professionelles Finanzmanagement aufbaut und möglichen Umsatzausfällen vorbeugt. Ein guter Ansatz, um mit seiner Bank ein Gespräch über bessere Konditionen für die Kreditvergabe zu führen.

Vor allem sollten die Clubbetreiber auch ihr Kostenmanagement im Griff haben und ihre Kostenseite nach Optimierungspotenzial durchforschen. Hier können Verträge mit Versicherungen, Energieversorgern, Vermietern, etc. kritisch auf den Prüfstand gestellt werden. Ebenso können bestehende Kreditverträge mit den Hausbanken überprüft werden, zumal die Leitzinsen auf einem historischen Tiefstand sind und Banken häufig die günstigen Konditionen noch nicht an ihre Kreditnehmer weitergereicht haben.

Ärgerlich ist dabei, das Banken im Bundesdurchschnitt 11,63 % Dispo-Zinsen verlangen und damit nur 0,66 % weniger als im Oktober 2008. Im selben Zeitraum fiel der Leitzins von 4,25 auf 1 % – nur 0,66 % kamen davon bisher beim Kunden an. Banken sollten den Zinsvorteil an ihre Kunden abgeben. Dispozinsen von über 10 % sind unnötig.

www.magicline.de

Wir sind ein expandierendes Dienstleistungsunternehmen im Bereich Gesundheit, Fitness und Prävention und suchen zur weiteren Verstärkung unseres motivierten Teams ab sofort mehrere Mitarbeiter im Vertrieb (m/w) für das Vertriebsgebiet Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und NRW.