
Oase in Bochum
Anlage des Jahres 2008
Die Geburtsstunde der Oase liegt im Jahr 1975. Damals noch mit der Sportart Tennis, der kurze Zeit später Squash folgte und boomte.
Bereits zu diesem Zeitpunkt konzentrierte sich Winfried Horstenkamp auf die Realisierung seines neuen Projektes, das er bei seinen Reisen nach Amerika kennengelernt hatte.
Die Fitnesswelle schwappte nach Deutschland herüber. 1984 wurde das Angebot der Oase um Fitness und Aerobic erweitert. Zu diesem Zeitpunkt war in der Branche in Deutschland nur überwiegend Bodybuilding bekannt.
Schon seit 1995/96 firmiert die Oase mit dem Zusatz Health & Sports Club und entkoppelte sich mit Gesundheitsdienstleistungen vom reinen Fitness-Studio-Markt. Das Angebot umfasst neben der sportmedizinischen Beratung durch Orthopäden natürlich auch die unterschiedlichsten Präventivdiagnostiken, medizinische- und Weight Management-Programme und medizinisches Krafttraining. Einige Jahre später folgten 15 Badmintonfelder, die den langjährigen Racketgästen eine abwechslungsreiche und familienorientierte Alternative bieten.
Die neueste Entwicklung kam 2004 mit einem außergewöhnlichen Wellness Pool hinzu und bietet optimale Trainingsmöglichkeiten auch für Personen mit Rückenproblemen oder zu hohem Gewicht. Selbstverständlich gehören mittlerweile auch zusätzliche Dienstleistungen wie Physiotherapie, Osteopathie, Hand- und Fußpflege sowie Kosmetikbehandlungen dazu.
Zusätzlich wird das Clubangebot durch Saunen, Kinderaktivitäten, Beach Volleyball, Outdoor Jogging und Indoor Golf abgerundet.
Der Großteil der ca. 120 Mitarbeiter/ -innen arbeitet schon sehr viele Jahre (teils über 25 Jahre) in der Oase und ist maßgeblich an der Entwicklung mit beteiligt. 45 Mitarbeiter/-innen arbeiten im Bereich Fitness. Eine hohe Qualifikation wie Sportwissenschaftler, Sportlehrer, Fitness Ökonom, Physiotherapeut, Gymnastiklehrer und Arzt sind Voraussetzung. Diese Qualität und Kontinuität, die sich durch alle Bereiche zieht, schätzen unsere langjährigen Mitglieder sehr. Der Altersdurchschnitt der Mitglieder in der Oase liegt bei ca. 47 Jahren.
Die Anlage hat heute eine Nutzfläche von ca. 10.000 qm indoor und noch einmal 10.000 qm outdoor.

Interview mit Herrn Horstenkamp
fMi: Was sind die wichtigsten Eigenschaften eines Fitnessdienstleisters?
Winfried Horstenkamp: Begeisterungsfähigkeit, Innovationswille, Engagement, Kreativität.
Wie ist die Bedeutung von Marketing für den Erfolg?
W.H.: Ohne Marketing ist Erfolg schwierig. Nur wer es schafft, das was er anbietet in die Köpfe der Menschen zu bringen und begehrlich zu machen, wird sein Produkt oder seine Dienstleistung vielfach verkaufen. Und nur wenn die eigenen Kunden begeistert sind, tragen sie diese Begeisterung weiter. All das ist ohne Marketing nicht möglich.
Sind Krankenkassen unsere Partner?
W.H.: Sie könnten und sollten es sein. Wenn wir frei von den Fesseln des § 20 unser gemeinsames Interesse an der optimalen Prävention durch langfristiges Gesundheitstraining nach hohen Qualitätskriterien verfolgen könnten, würde ein großer Nutzen für alle Beteiligten entstehen. Den § 20 enger zu fassen, wie es jetzt geschieht, baut zusätzliche Erschwernisse auf.
Nehmen die Studiobesitzer ihre Chancen wahr?
W.H.: Teils, teils. Jeder hat die Chance, seine USP herauszuarbeiten und sich von seinem direkten Wettbewerb abzugrenzen. Nicht alle tun dies. Zu häufig fehlt der Mut oder werden die falschen Berater eingekauft. Manchmal verläuft die Spezialisierung aber auch ganz hervorragend.
Was würden Sie aus heutiger Sicht anders machen?
W.H.: Nichts. Wir sind in der glücklichen Situation, im Rahmen unserer Möglichkeiten immer das tun zu können, was wir möchten. Da wir abgesicherte Entscheidungen treffen, sind diese meist auch langfristig richtig.
Wo sehen Sie die Zukunft der Fitness-Anlagen?
W.H.: Wir werden zukünftig einen sehr differenzierten Markt haben. Allerdings wird der Kunde die Preis-Leistungs-Verhältnisse besser erkennen können. Es wird in ein paar Jahren keine Vollanbieter mit hoher Dienstleistungsqualität für unter 20,00 EUR geben und keine Clubs mit hohen Preisen und mangelhafter Dienstleistung. Der Kunde wird sich für das billige Vermietungsgeschäft von Geräten ohne qualitative Dienstleistung entscheiden, oder für den qualitativen Dienstleister, dem er seine Gesundheit anvertraut. Und er wird bereit sein, einen entsprechenden Preis zu bezahlen.
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Zur Person Winfried Horstenkamp |
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Persönliche Daten |
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Berufsausbildung |
1968 |
Ausbildung Handelsabitur |
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1968 1971 |
Banklehre |
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1976 |
Diplom Betriebswirt |
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1976 |
Gründung der Tennis Oase Bochum |
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1976 |
1. Squash Anlage NRW |
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1979 |
Ausbau zu 13 Squash Courts und 7 Tennishallen |
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1984 |
1. USA Reise mit IHRSA-Besuch |
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1984 |
Aufbau des Fitnessbereichs mit zunächst 250 qm |
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1989 |
3.000 qm Fitness, 25 Squash Courts, 7 Tennishallenplätzen, 13 Badmintonfelder, größte multifunktionale Anlage |
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1984 |
Gründung Fitwell, International Innovative Equipment und 1. Generalimporteur von Life Fitness Deutschland, danach Keiser Microfit und Tectrix in Deutschland |
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1991 |
Fitwell Weiterentwicklung mit Health Promotion für Firmen-Fitness als Consulting Company |
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2001 |
Aufbau Station One, Gründung einer neuen Club-Idee |
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2003 |
- Aufbau des AquaFit-Konzepts Oase |
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2006 |
- Integration von Indoor Golf |
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2007 |
Verleihung des „Bundesverdienstkreuzes am Bande“ |
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Besonderes zur Person |
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Mit 26 Jahren Einstieg in die Fitnessbranche, seit 28 Jahren Freizeitunternehmer |
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18 Jahre Besucher internationaler Kongresse weltweit |
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Unternehmensberater mit der Spezialität Relaunching vorhandener Fitness- und Freizeitclubs |
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Unabhängiger Berater von Banken und Beurteiler vorhandener und neuer Anlagen |
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Sehr bekannt und respektiert bei vielen Leading Players im Health & Fitness Markt weltweit |
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Seit 14 Jahren Handelsrichter beim Landgericht |
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Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer im mittleren Ruhrgebiet |
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Mitglied im Initiativkreis Ruhrgebiet Bochum |
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Präsident Lions Club Bochum Kemnade |
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GABC Vizepräsident German American Chamber of Commerce SW Florida |
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Geburtsdatum: 03.11.1949


